Wandertage in den Drakensbergen
2 02 2012Tiere hatten wir nun erst einmal wieder genug gesehen, wir sind auch fast die ganze Zeit nur gesessen.Jetzt wurde es mal wieder Zeit für etwas Bewegung. Auf dem Weg nach Pretoria drängten sich die Drakensberge zum Wandern geradezu auf, zumal auch die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage schön war. Wir sind in Winterton in Swallow’s Nest bei einer sehr gesprächigen älteren Dame untergekommen. Am selben Tag sind wir noch zu Monk’s crowl gefahren, wo wir unseren ersten hike absolvierten, der zu zwei Wasserfällen führte.
Während der Heimfahrt zeigte uns die untergehende Abendsonne, wo wir die nächsten Tage wandern sollten. Wir hatten am ersten Abend wieder ein Braai veranstaltet, weil Winterton ein verschlafener kleiner Ort ist, in dem es nur ein Restaurant gab. Ansonsten waren hier nur noch die Wahlplakate interessant, die dazu aufriefen, den absoluten Sympathieträger „Mafi(k)a“ doch diesmal per Wahl zu bestimmen.
Am nächsten Tag stand eine Wanderung um den Cathedral Peak auf dem Programm, die gute 5 Stunden dauerte. Sie war teilweise ganz spannend und ging auch über Leitern an an steilen Abgründen vorbei.
Am markanten Mushroom Rock stiegen wir dann wieder ab, wo der Name herkommt lässt sich recht einfach erkennen…
Gleich am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Norden zum Royal Natal NP. Hier mieteten wir ein luxuriöses Selbstversorgungschalet im Hlalanathi Resort mit herrlichem Ausblick auf das Amphitheatre – und das ganze für gerade mal 55 Euro.
Für die Wanderung zum Thugela-Fall war es zu spät, wir begnügten uns dann mit einem kürzeren Trail zu den Garadfällen. Das war eine gute Idee, denn nach der Hälfte hörten wir aus der Thugelaschlucht ein Gewitter und sahen es dort auch regnen.
Jetzt hatten wir erst einmal wieder genung Sport gemacht und kehrten den Royal Natal NP den Rücken. Wir wollten weiter nach Pretoria um unseren Verwandten Hans dort zu besuchen. Aber die Gegend der Drakensberge ist so schön, dass wir gerne einige Umwege fuhren.
Am Swartwaterdam vorbei fuhren wir erstmal nach Phuthaditjhaba von wo wir eigentlch ein Stückchen den den Witsieshoek Höhenweg laufen wollten um den Ausblick von oberen Plateau des Amphitheatres zu genießen. Aber wir hatten wieder einmal nicht die richtige Straße dorthin gefunden und sind stattdessen fast nach Leshoto hineingefahren. Außerdem lag das Plateau sowieso in den Wolkem und es wäre deshalb nichts mit der Aussicht gewesen.
Wir machten daraufhin noch den Umweg durch den Golden Gate NP, der sich wirklich gelohnt hatte. Ein letztes Mal dramatische Felsen und tiefe Schluchten, bevor wir dann auf die langweilige Schnellstraße Richtung Gauteng einmündeten.
Interessant an dieser Straße war höchstens noch, dass sie durch Heidelberg führte und man vorher nach Frankfurt und Heilbronn (oder so ähnlich) abbiegen konnte.
Kategorien : Südafrika






















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